NexaCode

Dev Report 02: NexaCode Code Generator von Listen zur
Anwendung

Mit dem zweiten Dev Report geben wir einen Einblick in den aktuellen Entwicklungsstand unseres NexaCode Code Generators. Der Fokus liegt diesmal auf der Weiterentwicklung von einer listen- und scriptbasierten Arbeitsweise hin zu einer klar strukturierten Softwareanwendung. Ziel ist es, wiederkehrende Engineering-Prozesse in der Automatisierung weiter zu vereinfachen. Gleichzeitig soll der Generator langfristig flexibler, wartbarer und besser auf unterschiedliche Zielsysteme sowie kundenspezifische Standards anpassbar werden. Damit wird aus einer Sammlung von Listen und Scripts Schritt für Schritt ein Werkzeug, das Standardisierung im SPS-Engineering deutlich greifbarer macht.

Warum Codegenerierung im SPS-Engineering wichtig ist.

In vielen Automatisierungsprojekten entstehen ähnliche Strukturen immer wieder neu. Datenbausteine, Programmlogik, Schnittstellen, Variablenstrukturen und projektspezifische Standards müssen erstellt, gepflegt und in Zielsysteme übertragen werden. Wenn diese Arbeit manuell oder stark listenbasiert erfolgt, entstehen schnell wiederkehrende Aufwände. Gleichzeitig steigt das Risiko für Inkonsistenzen, Pflegeaufwand und Fehler durch manuelle Übertragung. Ein Code Generator kann hier unterstützen, indem er wiederkehrende Engineering-Aufgaben strukturiert automatisiert und Standards konsistent nutzbar macht.

Vom Hilfsmittel zur eigenständigen Anwendung

Der NexaCode Code Generator wird nicht mehr nur als Hilfsmittel rund um Excel-Listen und Scripts gedacht. Er entwickelt sich zu einer eigenständigen, klar strukturierten Softwareanwendung. Das ist ein wichtiger Schritt. Denn eine Anwendung kann Abläufe besser führen, Eingaben verständlicher machen und Generierungslogiken nachvollziehbarer darstellen. So wird aus technischer Vorarbeit ein Prozess, der für Anwender klarer, wartbarer und langfristig besser erweiterbar ist.

Was aktuell entsteht

Aktuell konzentriert sich die Entwicklung auf zentrale Funktionen, die den Code Generator von einer technischen Sammlung aus Listen und Scripts hin zu einem nutzbaren Engineering-Werkzeug weiterentwickelt.

Dazu gehören:
    • eigenständige Softwareanwendung statt reiner Excel-Listen und Scripts
    • Auswahl des Zielsystems direkt in der Anwendung
    • Unterstützung für Siemens, Rockwell und Beckhoff
    • strukturierte Definition von Listen, Regeln und Generierungslogiken
    • Generierung von Datenbausteinen und Programmstrukturen per Klick
    • interne Nutzung auf Basis echter Engineering-Anforderungen und Anpassbarkeit auf kundenspezifische Standards

Auswahl des Zielsystems

Ein wichtiger Bestandteil der Anwendung ist die Auswahl des Zielsystems. Bereits innerhalb des Code Generators kann festgelegt werden, für welches System der Code generiert werden soll. Aktuell sind Siemens, Rockwell und Beckhoff integriert. Damit wird der Generator nicht auf eine einzelne Umgebung beschränkt, sondern systemübergreifend gedacht. Gerade in der Automatisierung ist das wichtig, weil Unternehmen häufig mit unterschiedlichen Steuerungsplattformen, Projektstandards und Kundenanforderungen arbeiten.

Klare und benutzerfreundliche Oberfläche und auf kundenspezifische Standards anpassbar

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einer klaren und benutzerfreundlichen Oberfläche. Listen, Regeln und Generierungslogiken sollen strukturiert definiert werden können. Dadurch wird der Prozess nachvollziehbarer. Anwender müssen nicht nur technische Listen pflegen oder Scripts ausführen, sondern können den Aufbau der Generierung besser verstehen und gezielter steuern. Das verbessert nicht nur die Bedienbarkeit, sondern auch Wartbarkeit und Erweiterbarkeit. Standardisierung in der Automatisierung bedeutet nicht, dass jedes Projekt identisch ist. Viele Unternehmen arbeiten mit eigenen Namenskonventionen, Datenstrukturen, Bausteinstandards oder Projektvorgaben. Deshalb ist Anpassbarkeit ein wichtiger Punkt. Der Generator soll nicht nur für interne Strukturen relevant sein, sondern auch auf kundenspezifische Standards angepasst werden können. So entsteht ein Werkzeug, das Standardisierung unterstützt, ohne starre Vorgaben zu erzwingen.

Generierung per Klick und Praxisnah
entwickelt

Mit wenigen Schritten sollen Datenbausteine und Programmstrukturen erzeugt werden können. Anschließend können diese Strukturen in TIA Portal oder andere Zielsysteme importiert werden. Dieser Ansatz reduziert wiederkehrende manuelle Engineering-Arbeit. Gleichzeitig hilft er dabei, Strukturen konsistent und standardisiert zu erzeugen. Gerade bei wiederholbaren Projekten, Varianten oder kundenspezifischen Standards kann das einen deutlichen Mehrwert schaffen. Der NexaCode Code Generator wird bereits intern genutzt. Genau deshalb entsteht die Weiterentwicklung nicht als theoretisches Tool, sondern auf Basis echter Anforderungen aus dem Engineering-Alltag. Das ist für uns entscheidend. Ein Code Generator muss nicht nur technisch funktionieren, sondern im Alltag wirklich helfen. Er muss nachvollziehbar, anpassbar und robust genug sein, um wiederkehrende Aufgaben sinnvoll zu vereinfachen. Praxisnahe Entwicklung bedeutet hier: Funktionen entstehen dort, wo konkrete Engineering-Prozesse vereinfacht, standardisiert oder besser wartbar gemacht werden können.

Warum Standardisierung einfach nutzbar sein muss und der NexaCode zu einem Engineering Werkzeug wird.

Standardisierung hilft nur dann, wenn sie im Engineering-Alltag auch wirklich angewendet werden kann. Wenn Standards zu kompliziert, zu starr oder zu aufwendig in der Pflege sind, werden sie schnell umgangen. Ein guter Code Generator muss deshalb mehrere Anforderungen erfüllen: Er muss einfach nutzbar sein, flexibel erweiterbar bleiben und unterschiedliche Zielsysteme unterstützen. Genau hier setzt der NexaCode Code Generator an. Der aktuelle Entwicklungsschritt zeigt, wohin sich NexaCode bewegt. Aus einer listen- und scriptbasierten Arbeitsweise entsteht eine Anwendung, die Engineering-Prozesse strukturierter abbildet. Das macht Standardisierung greifbarer. Anwender können Zielsysteme auswählen, Regeln definieren, Strukturen erzeugen und diese in ihre SPS-Umgebung übertragen. So wird der Code Generator zu einem praktischen Werkzeug für SPS-Engineering, Automatisierung und wiederkehrende Projektstrukturen.

Was der NexaCode Code Generator leisten soll

Der NexaCode Code Generator soll wiederkehrende Engineering-Aufgaben reduzieren und Standards schneller nutzbar machen. Dabei geht es nicht nur um reine Codeausgabe, sondern um einen strukturierten Prozess für konsistente Automatisierungsprojekte.

Im Mittelpunkt stehen:
    • wiederkehrende Engineering-Arbeit reduzieren
    • Standards schneller nutzbar machen
    • unterschiedliche Zielsysteme unterstützen
    • Strukturen konsistent erzeugen
    • kundenspezifische Anforderungen besser abbilden
    • Wartbarkeit und Erweiterbarkeit verbessern

Nutzen für SPS-Engineering und Automatisierung

Der praktische Nutzen liegt vor allem dort, wo wiederkehrende Strukturen, Standards und Zielsysteme zusammenkommen. Besonders im SPS-Engineering können konsistente Generierungsprozesse helfen, Zeit zu sparen und Fehlerquellen zu reduzieren.

Relevant ist der Ansatz für:
    • SPS- und PLC Engineering
    • Siemens TIA Portal
    • Rockwell- und Beckhoff-Projekte
    • Standardisierung in der Automatisierung
    • wiederkehrende Maschinen- und Anlagenstrukturen
    • kundenspezifische Engineering-Standards

Ausblick auf kommende Funktionen

Weitere Funktionen und Features werden in kommenden Posts vorgestellt. Der aktuelle Stand zeigt bereits die Richtung: NexaCode soll Engineering-Prozesse nicht nur automatisieren, sondern Standardisierung verständlicher, wartbarer und systemübergreifend nutzbar machen. Dabei bleibt der Fokus auf praxisnaher Entwicklung. Die Weiterentwicklung orientiert sich an realen Anforderungen aus Automatisierung, SPS-Engineering und industrieller Softwarestruktur.

Fazit: Standardisierung im Engineering greifbarer machen

Der NexaCode Code Generator entwickelt sich von einer listen- und scriptbasierten Arbeitsweise zu einer eigenständigen Softwareanwendung. Damit wird Codegenerierung im SPS-Engineering strukturierter, nachvollziehbarer und langfristig besser wartbar. Durch Zielsystemauswahl, klare Oberfläche, Generierung per Klick und Anpassbarkeit auf kundenspezifische Standards entsteht ein Werkzeug, das wiederkehrende Engineering-Arbeit reduzieren und Standards schneller nutzbar machen kann. Mit NexaCode möchten wir zeigen, wie Standardisierung in der Automatisierung praxisnah unterstützt werden kann: nicht als starres Konzept, sondern als flexibles Werkzeug für echte Engineering-Prozesse.

Nächster Schritt

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